Beschäftigung in Russland
Arbeitgeber von russischen Arbeitnehmern

Russisches Arbeitsrecht

Anwalt für russisches Recht in Frankfurt berät Sie in Fragen des russischen Arbeitsrechts.

Während in Deutschland heute nicht mehr von einem Arbeitnehmermarkt, sondern richtigerweise von einem Arbeitgebermarkt, in dem Unternehmen um die Gunst der Arbeitnehmer kämpfen, zu sprechen ist, hat Russland mit zahlreichen Vorteilen als Unternehmensstandort aufzuwarten.

Der flächengrößte Staat bietet im internationalen Vergleich die höchste Akademikerquote mit 53,5 %. Mit einem Mindestlohn von monatlich 11.163 Rubel (umgerechnet ca. 150 Euro) lockt Russland die Unternehmer und bietet viele qualifizierte Arbeitskräfte. Zudem gilt es in der russischen Bevölkerung als Prestige, für ein ausländisches Unternehmen zu arbeiten. Um in den Genuss der Vorteile eines Unternehmensstandorts in Russland zu kommen, müssen viele Hürden genommen werden. Bei ausländischen Mitarbeitern beginnt der bürokratische Kampf bereits vor Begründung eines Arbeitsverhältnisses in Russland mit der Beantragung der Arbeitserlaubnis bei der zuständigen russischen Migrationsbehörde vor Ort.

Beschäftigung von Arbeitskräften in Russland

Russische Arbeitnehmer

Beschäftigung von russischen Arbeitnehmern

Bei Tochtergesellschaften, Repräsentanzen und Filialen ausländischer Unternehmen in Russland findet das russische Arbeitsrecht zwingend Anwendung. Dies gilt auch für ausländische Mitarbeiter, die den russischen Arbeitnehmern kraft Gesetzes gleichgestellt sind.
Bei Begründung eines Arbeitsverhältnisses in Russland muss zwingend ein schriftlicher Arbeitsvertrag abgeschlossen werden. Hinzu kommt eine Einstellungsanordnung, die von dem Geschäftsführer des russischen Unternehmens, dem Generaldirektor, erlassen wird („Prikaz“). Die Einstellung des Arbeitnehmers wird außerdem durch Eintragung in seinem Arbeitsbuch dokumentiert, dass bei dem Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses verbleibt.

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Beschäftigung von russischen Arbeitnehmern

Bei Tochtergesellschaften, Repräsentanzen und Filialen ausländischer Unternehmen in Russland findet das russische Arbeitsrecht zwingend Anwendung. Dies gilt auch für ausländische Mitarbeiter, die den russischen Arbeitnehmern kraft Gesetzes gleichgestellt sind.
Bei Begründung eines Arbeitsverhältnisses in Russland muss zwingend ein schriftlicher Arbeitsvertrag abgeschlossen werden. Hinzu kommt eine Einstellungsanordnung, die von dem Geschäftsführer des russischen Unternehmens, dem Generaldirektor, erlassen wird („Prikaz“). Die Einstellung des Arbeitnehmers wird außerdem durch Eintragung in seinem Arbeitsbuch dokumentiert, dass bei dem Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses verbleibt.

Ausländische Arbeitnehmer in Russland

Auch ausländische Mitarbeiter müssen ein Arbeitsbuch führen. Wie im deutschen Arbeitsrecht, wird das Arbeitsverhältnis auch in Russland nicht allein durch einen schriftlichen Arbeitsvertrag begründet, sondern auch durch tatsächliche Arbeitsaufnahme. Das russische Arbeitsrecht sieht jedoch den Abschluss eines schriftlichen Arbeitsvertrages als zwingend an. Unterlässt es der Arbeitgeber, den gesetzlichen Anforderungen nachzukommen und schließt keinen schriftlichen Arbeitsvertrag mit dem Arbeitnehmer ab, handelt er ordnungswidrig und kann einer Verwaltungsstrafe ausgesetzt werden.

Die Kosten der Sozialversicherung trägt nur der Arbeitgeber. Die Auszahlung des Gehalts erfolgt zweimal im Monat. Der gesetzliche Mindestlohn in Russland beträgt seit dem 01.05.2018 monatlich 11.163 Rubel (umgerechnet ca. 150 Euro).

Arbeitsvertrag nach russischem Recht

Bei der Erstellung von Arbeitsverträgen nach russischem Recht sind zahlreiche Angaben gesetzlich zwingend vorgeschrieben. Das Missachten der gesetzlichen Vorgaben zur Ausgestaltung von Arbeitsverträgen in Russland kann mit Sanktionen für den Arbeitgeber geahndet werden. Unsere Anwälte für Arbeitsrecht in Russland erstellen für Ihr Unternehmen individuelle Arbeitsverträge nach russischem Recht für Geschäftsführer von Tochterunternehmen in Russland, Arbeitsverträge für hochqualifizierte Fachkräfte in Russland, Standard-Arbeitsverträge für russische Arbeitnehmer sowie die Einstellungsanordnung und weitere arbeitsrechtliche Dokumentation.

Mergers & Acquisitions (M&A) in Russland

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Schöpfen Sie den rechtlichen Rahmen des russischen Wirtschaftsrechts aus, um Ihre Investitionen ins Russlandgeschäft abzusichern. Erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten.

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WEITER

Ausländische Mitarbeiter in Russland brauchen für die Begründung eines Arbeitsverhältnisses zwingend eine Arbeitserlaubnis. Die Angaben zur Arbeitserlaubnis und Krankenversicherungspolice sind zwingend in den Arbeitsvertrag aufzunehmen. Der Arbeitsvertrag tritt erst mit Erteilung der Arbeitserlaubnis in Russland in Kraft.  

Arbeitsprozesse in Russland optimieren
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Arbeitsweise von GDDA bei grenzüberschreitenden Mandaten

Sie profitieren von einer koordinierten und effizienten Herangehensweise unter Berücksichtigung der Aspekte des deutschen, wie auch des russischen Rechts und haben in unserer Kanzlei Ihren Ansprechpartner für Ihre grenzübergreifende Wirtschaftstätigkeit. Dabei kann die Kommunikation in deutscher, russischer oder englischer Sprache erfolgen und nötige Dokumentation ein- oder mehrsprachig erstellt werden.

GDDA Anwaltskanzlei Russland Desk

Sophienstraße 44
60487 Frankfurt am Main

Anwalt für russisches Arbeitsrecht

Anwaltskanzlei GDDA ist Ihr direkter und vertraulicher Rechtsvertreter bei internationaler Unternehmenstätigkeit mit Russlandbezug. Die Partner unserer Kanzlei, Rechtsanwältin Maria Dupont Danzel d'Aumont und Advokat Oleg Gamze bieten Ihnen direkte Beratung bei Ihrer Wirtschaftstätigkeit in Russland auch zu arbeitsrechtlichen Fragen des russischen Rechts. Kontaktieren Sie uns für eine kostenfreie Ersteinschätzung direkt per E-Mail (RusDesk@gdda-law.de) oder telefonisch +49 (0) 69 153 2933 22.
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